Stolz ist ein merkwürdiges Gefühl

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Stolz ist ein merkwürdiges Wort, aber irgend wie trifft es das Gefühl. Ich besitze ein Teil eines Hauses. Nie wollte ich in einem Eigenheim wohnen. Doch jetzt ist es passiert und so komisch es klingt, es ist ein gutes Gefühl. Viel haben wir selber gemacht, doch wirklich komplexes haben wir von Profis machen lassen. Aber selber machen war das entscheidende. An jede Ecke erkenne ich mein tun, mein Schweißtropfen, meine Überlegung, meine Geduld und unseren Streit.
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Richtig fertig wird das Haus noch lange nicht sein. Vielleicht auch nicht richtig perfekt. Aber es ist unseres, von unserer Hand verändert. Ein ungewohntes aber wirklich anregendes Gefühl.
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Ich kann mich nicht Entscheiden

Wenn es ein Problem gibt, was mich mein ganzes Leben begleitet ist es die Unfähigkeit mich zu entscheiden. Soll ich diese Handy nehmen oder doch besser dieses. Ist Windows besser oder doch Mac, kaufe ich diese Schokolade oder diese, gehe ich in diesen Film oder in den anderen. Da wo ich mit vertretbaren Aufwand beides machen kann, oder beides haben kann, da löse ich das Problem durch nicht Entscheiden. Aber da wo es nicht sinnvoll ist mit mehreren Varianten zu leben da kann mich das Abwegen zwischen zwei oder mehr Möglichkeiten völlig verrückt machen. Fotografiere ich Analog oder Digital, mit der kleinen Kamera oder mit der Spiegelreflex. Beides gleichzeitig geht nicht oder vielleicht doch? Auch bei Software die ich für meine persönliche Produktivität nutzen will. Die Entscheidung fällt jede Woche neu. Ganz schlimm ist die Entscheidung wie will ich mein persönliches Leben gestalten, wie will ich Produktiv sein, wie will ich das was ich will auch erreichen oder was will ich überhaupt.

Da ich mich jede Woche umentscheide und immer alles ganz anders mache kriege ich einfach kein auch in meine Leben.