Meine Fotografie

Seit dem ich 14 bin fotografiere ich mit einer Spiegelreflex Kamera. Die erste Kamera war eine Ricoh. Das Geld hatte ich vom Verkauf meiner Märklin Modelleisenbahn. Angeregt wurde ich durch Wini der gelegentlich im eigenen S/W Labor Bilder vergrößert hat und Inge, die begeistert mit Anspruch fotografiert. Bei gemeinsamen Familien Ausflügen versuchte ich meinen Blick zu schärfen. Der Durchbruch war der Reise nach Langenoog zu Silvester mit vielen Freunden meiner Eltern.

Historische Abfolge meiner Kameras

Analog:
Ricoh Spiegelreflexkamera
Canon EOS 5
Canon EOS 1 (gebraucht gekauft)
Olympus OM 2n von meinem Onkel 2014 geerbt.

Digital:
Canon EOS 400D
Canon EOS 60D
Olympus OM-D E-M10 (2016 gebraucht gekauft)
Olympus OM-D E-M1 (2017 gebraucht gekauft)

Technische Spielzeuge – der Grund warum ich fotografiere?
Habe mir vorgenommen eine historische Abfolge meiner Bilder zusammenzustellen um die Zeitskala mit Fotos zu unterlegen.

Wann habe ich angefangen im S/W Labor selber Negative zu vergrößern?
Wini hatte ein eigenes S/W Labor in der Giesebrechtstraße. (Ich war 6 (1971) bis 13 (1978) Jahre alt)
Ich habe in der Mittelstufe in der Schule im Fotolabor gearbeitet. (15 (1980) bis 16 (1981) Jahre alt) Sogar anderen Schülern das vergrößern von Fotos gezeigt. In der Oberstufe hatten wir in unserer Bonner Wohnung die Möglichkeit Negative zu vergrößern (1978 bis 1984) In der Bochumer Str. (1988 bis 1998) hatte ich in der Abstellkammer ein eigenes Fotolabor. Anschließend haben Wini und Ich in der Bleibtreustraße in der Wohnung meiner Eltern ein S/W Labor. Zeitweilig finanzierte ich auch eine Fotolabor Wohnung mit anderen Fotografen zusammen. Ich denke so gegen 2006 habe ich aufgehört selber im Labor zu arbeiten.

Markdown

Beim schreiben einen Text gleichzeitig zu formatieren ist so ähnlich wie Technikverliebtheit beim fotografieren. Der Text wird nicht besser, aber er sieht perfekt aus. Dabei geht es erst einmal um den Inhalt und nicht die perfekte Form, genauso wie es beim Fotografieren primär um die Bild Idee geht und erst sekundär um die perfekte Technik.
Trotz allem Minimalismus ist es beim Schreiben eines Textes sinnvoll den Text zu strukturieren und Hervorhebungen kenntlich zu machen. Dies aber ohne den Schreibfluss zu stören.
Hier kommt die Auszeichnungssprache Markdown ins Spiel. Im Jahr 2004 von John Gruber konzipiert, soll sie die Auszeichnung des Textes während des Schreibens ermöglichen ohne vom Textinhalt abzulenken oder den Schreibfluss zu stören.
Während des Schreibens werden Überschriften Aufzählungen und verschiedene Hervorhebungen mit verschiedenen Sonderzeichen markiert aber nicht weiter formatiert. Erst nach der Erstellung des Textes kann man überlegen, wie die markierten Überschriften tatsächlich aussehen sollen. Die Formatierung kann sogar dem Zweck angepasst werden. Auf einer Webseite kann der Text anders formatiert werden, als in einem gedruckten Dokument. So ähnlich, wie das heute so beliebte responsive Webdesign, wo Webseiten auf dem Smartphone ganz anders dargestellt werden wie auf dem Desktop PC.
Es ist aber gar nicht so einfach, den Nutzer dazu zu bewegen sich beim erstellen eines längeren Textes nicht mit der Textgestaltung zu beschäftigen. Viele Schreiber werden da echt nervös. Um hier zu helfen ist echte Überzeugungsarbeit zu leisten und das richtige Tool zu finden. Ich bin mit diesem Ansatz erst warm geworden, seit dem ich mit dem Schreibtool [Ulysses] arbeite. Ein wirklich geniales Tool welches für die Erstellung von jeglicher Länge geeignet ist. Der fertige Text kann nach der Erstellung in diverse Formate exportiert werden (z.B. .doc oder .pdf) und mit beliebigen Formatvorlagen verknüpft werden.

Stolz ist ein merkwürdiges Gefühl

(Bild 1)
Stolz ist ein merkwürdiges Wort, aber irgend wie trifft es das Gefühl. Ich besitze ein Teil eines Hauses. Nie wollte ich in einem Eigenheim wohnen. Doch jetzt ist es passiert und so komisch es klingt, es ist ein gutes Gefühl. Viel haben wir selber gemacht, doch wirklich komplexes haben wir von Profis machen lassen. Aber selber machen war das entscheidende. An jede Ecke erkenne ich mein tun, mein Schweißtropfen, meine Überlegung, meine Geduld und unseren Streit.
(Bild 2)
Richtig fertig wird das Haus noch lange nicht sein. Vielleicht auch nicht richtig perfekt. Aber es ist unseres, von unserer Hand verändert. Ein ungewohntes aber wirklich anregendes Gefühl.
(Bild 3)

Ich kann mich nicht Entscheiden

Wenn es ein Problem gibt, was mich mein ganzes Leben begleitet ist es die Unfähigkeit mich zu entscheiden. Soll ich diese Handy nehmen oder doch besser dieses. Ist Windows besser oder doch Mac, kaufe ich diese Schokolade oder diese, gehe ich in diesen Film oder in den anderen. Da wo ich mit vertretbaren Aufwand beides machen kann, oder beides haben kann, da löse ich das Problem durch nicht Entscheiden. Aber da wo es nicht sinnvoll ist mit mehreren Varianten zu leben da kann mich das Abwegen zwischen zwei oder mehr Möglichkeiten völlig verrückt machen. Fotografiere ich Analog oder Digital, mit der kleinen Kamera oder mit der Spiegelreflex. Beides gleichzeitig geht nicht oder vielleicht doch? Auch bei Software die ich für meine persönliche Produktivität nutzen will. Die Entscheidung fällt jede Woche neu. Ganz schlimm ist die Entscheidung wie will ich mein persönliches Leben gestalten, wie will ich Produktiv sein, wie will ich das was ich will auch erreichen oder was will ich überhaupt.

Da ich mich jede Woche umentscheide und immer alles ganz anders mache kriege ich einfach kein auch in meine Leben.